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Buchtipps der migmag-
Migration, Integration in Deutschland, Migranten und Migrationshintergrund
Lesen bedeutet, die Welt zu erobern, das Andere und Fremde zu verstehen, gesellschaftliche Probleme zu erkennen oder sich einfach der Spannung von Geschichten hinzugeben. Migmag möchte an dieser Stelle Bücher empfehlen, die berühren, faszinieren, zum Nachdenken anregen oder einfach unterhalten.
Buchtipp: Planet Germania

Planet Germania
Über die Chance fremd zu sein von Artur Rosenstern
Andrej träumt schon lange von einem Leben in Deutschland als waschechter Wessi und einem Auto mit vielen PS, um etwas zu sein. Doch in Deutschland angekommen, stellen sich ihm schnell die Fragen: „Wie werde ich etwas?“ und „Was ist überhaupt etwas?“. Zusammen mit seinem altem Jugendfreund Murat beginnt er diesen Fragen auf den Grund zu gehen und lernt nebenbei unter Anderem, Liebeserklärungen von deutschen Frauen zu deuten, erlebt hautnah einen Kampf von Väterchen Frost und dem Weihnachtsmann mit, und erfährt auf schmerzvolle Weise, dass das Wort textilfrei mehrere Bedeutungen haben kann. Schnell nähern die beiden sich wieder an, und es dauert nicht lange, bis sie zu zweit „Planet Germania“ erkunden. Mit viel Humor und Situationskomik begleitet Artur Rosenstern die beiden Hauptfiguren auf ihrem Weg der Integration und des Kennenlernens von einem fremden Land. Obwohl amüsant mit Migration und Vorurteilen gespielt wird, macht der Text trotz allem auch auf den Ernst der Problematik aufmerksam und lässt Diskussionen und Anregungen für verbesserte Integration nicht zu kurz kommen.
Der Autor Artur Rosenstern, 1968 in Kasachstan geboren, reiste 1990 nach Deutschland ein. Der Diplom-
Schardt Verlag Oldenburg, 2012
Buchtipp: Der letzte Ausweis

Der letzte Ausweis
F.M. Esfandiary. Aus dem Englischen von Ilija Trojanow
Teheran, Mitte der 1960er Jahre. So hat sich Dariusch Aryana die ersehnte Rückkehr in seine Geburtsstadt nicht vorgestellt: Nach vielen Jahren im Westen erweist sich die gelobte Heimat für ihn als Fremde. Er findet keinen Zugang mehr zu seiner alten Kultur; Verwirrung und Einsamkeit werden seine Begleiter. Er beschließt, schnellstens wieder in den Westen auszureisen, doch dazu braucht er einen neuen Ausweis. Die Beschaffung dieses Dokuments wird zu einem wahnwitzigen Irrlauf durch das Behördenlabyrinth. Und dann gerät er auch noch in den blutigen Aufstand gegen das Terrorregime ...
Dariusch Aryana, der den Großteil seines Lebens im westlichen Ausland verbracht hat, kehrt Mitte der 60er Jahre in seine Geburtsstadt Teheran zurück. Er versucht, wieder Teil der iranischen Gesellschaft zu werden -
"Wenn Literatur zum Lachen und Weinen animiert und es im selben Atemzug uns aufzurütteln vermag, dann wird erst der Text lebendig. "Der letzte Ausweis" ist voller Tatendrang und mündet in resignativer Ohnmacht, sodass mehr Fragen als Antworten bleiben. Aber gerade Fragen stehen am Beginn jeder Tat." Björn Haye in Die Berliner Literaturkritik
Fereidoun M. Esfandiary (später nannte er sich FM-
Gebunden mit Schutzumschlag, 244 Seiten, 2009
Buchtipp: Der verlorene Vater

Der verlorene Vater
von Edwidge Danticat, aus dem Englischen von Susann Urban
Neun Geschichten über einen Mann, der von Haiti in die Vereinigten Staaten ausgewandert ist -
Kapitel zeichnen das Bild der haitianischen Gesellschaft zwischen Armut, Willkürherrschaft, Flucht und Auswanderung. Es kommen Menschen zu Wort, denen das Leben unter der paradiesischen Sonne Haitis zur Hölle wurde. IBei der Haupterzählung über den bekehrten Schergen, die durch den ganzen Band hindurch entwickelt wird, lässt Danticat gelegentlich den leichten Zugriff vermissen, der insgesamt die Qualität des Buches ausmacht. Der couragierte Priester, dessen Tod die Wende im Leben des Folterers einleitet, ist ein gar zu modellhafter Antagonist; die Unbedachtheit, mit der sich die Stiefschwester des Ermordeten einem wildfremden Mann anschliesst, in dem sie fälschlicherweise ein Opfer und nicht den Täter sieht, lässt zumindest stutzen; und die seelischen Schutzräume, in die sich das Ehepaar nach der Klärung des grässlichen Missverständnisses flüchtet -
"Edwidge Danticats Sprache ist luzide und lyrisch, sie beherrscht die Kunst der Andeutung und Aussparung, weswegen der Leser immer tiefer hineingezogen wird, und so zu einem faszinierten und zugleich angewiderten Mitwisser wird." Weltlese
Edwidge Danticat, 1969 in Port-
Gebunden mit Schutzumschlag ca. 200 Seiten
Buchtipp: Ebenholz

Ebenholz
Rosa Yassin Hassan: Ebenholz. Aus dem Arabischen von Riem Tisini.
Die Protagonistinnen in Ebenholz sind fünf Frauen. Eine Truhe aus Ebenholz begleitet das Leben der Frauen aus fünf Generationen: Urgroßmutter, Großmutter, Mutter und Tochter. Sie waren verträumt, verliebt, rebellisch und gebildet. Dennoch müssen alle den gleichen Kampf in einer patriarchalischen Gesellschaft ausfechten, bedienen sich jedoch unterschiedlicher Mittel. Die Urenkelin Angela führt uns durch das Leben der Frauenlinie, die bis in die Zeit der osmanischen Herrschaft in Großsyrien zurückreicht. Authentisch beschreibt Rosa Yassin Hassan eine Zeitgeschichte ihres Landes im 20. Jahrhundert, doch zart und einfühlsam zeichnet die Autorin ihre Frauenfiguren.??Der Roman sorgte bei seinem Erscheinen für Aufsehen. Das syrische Kulturministerium hatte ihn zwar mit dem zweiten Preis, dem "Hanna Mina Preis" für junge Romanautoren ausgezeichnet, hat jedoch in der arabischen Ausgabe einige Passagen gestrichen, die sich mit Sexualität befassen. Der Alawi Verlag veröffentlicht die Übersetzung des unzensierten Originalmanuskripts.
Alawi-
Buchtipp: Grenzvagabund

Grenzvagabund
von Martin Graff, VAT Verlag
Ein elsässischer Vater, der 1945 in Polen in der Uniform der Wehrmacht fällt. Sein Sohn, der zunehmend verzweifelt nach Spuren und Erklärungen sucht. Eine Reise über Grenzen und Sprachen hinaus beginnt.
Den ungewöhnlichen Roman einer nachgetragenen Liebe hat Martin Graff zweimal geschrieben: zuerst auf Deutsch, dann auf Französisch -
Martin Graff, Jg. 1944, legt in diesem Roman ein glühendes Bekenntnis zur Humanität und zu den demokratischen Wurzeln Europas ab. Geboren in Munster im Département Haut-
"Ob die Elsässer wirklich die Kurden Westeuropas sind: Über solche kessen Vergleiche lässt sich streiten. Nicht aber über den tief empfundenen und gelebten europäischen Geist, der dieses zwischen Roman und Geschichtskunde vagabundierende Buch durchweht. Am schönsten bringen ihn die dem Vater in die Feder diktierten Verse zum Ausdruck: "Hänge deine Wurzeln/ in die Luft und klettere auf die Sterne, / erst dann blickst du über die Grenzen/ ins andere Land, ins andere Herz,/ erst dann blickst du über die Grenzen/ ins eigene Land, ins eigene Herz." Badische Zeitung
Buchtipp: Krieg

Janne Teller: Krieg
Stell dir vor, es ist Krieg -
Janne Teller, geboren 1964, schreibt zu hochaktuellen Themen wie Flucht, Migration und Fremdenfeindlichkeit. Ihre erste Erzählung veröffentlichte sie im Alter von 14 Jahren in der dänischen Zeitung Berlingske Tidende. Mit 30 kündigte sie dann ihren Beruf, mietete eine Ein-
Irisch Radischs Lesetipp: "Ein hinreißendes Gedankenexperiment!"
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Buchtipp: Der letzte Grieche

Aris Fioreto: Der letzte Grieche
Jannis Georgiadis, Sohn eines Bauern aus Griechenland, verlässt seine Heimat Mitte der sechziger Jahre, um seiner Jugendliebe nach Schweden zu folgen. Vorübergehend findet er dort das Paradies: Er träumt von einem Studium der Hydrologie und verliebt sich in das schwedische Kindermädchen. Doch als sich viel zu früh ein Kind einstellt, scheitert nicht nur eine der Zukunftsvisionen des griechischen Gastarbeiters. Aris Fioretos' Geschichte über Familie, Migration, Erinnerungen und Lebenslügen ist ein virtuoser Roman über das 20. Jahrhundert in Europa.
"Aris Fioretos' Geschichte über Familie, Migration, Erinnerungen und Lebenslügen ist ein virtuoser Roman über das 20. Jahrhundert in Europa.", sf magazin
Aris Fioretos: "Der letzte Grieche", Roman, aus dem Schwedischen von Paul Berf, Hanser Verlag München 2011, 415 Seiten
Buchtipp: Die Kinder unseres Viertels

Nagib Machfus: Die Kinder unseres Viertels
Am Ende der Straße, dort, wo die Wüste beginnt, steht das große Haus. Hinter hohen Mauern in einem paradiesischen Garten wohnt hier der geheimnisvolle Gabalawi, der Stammesvater des Viertels. Seit undenklichen Zeiten hat ihn niemand mehr gesehen. Dennoch leitet er wie mit unsichtbarer Hand das Schicksal seiner Kinder und Kindeskinder. Wächter und Verwalter terrorisieren das Viertel in wiederkehrenden Wellen von Aufruhr und Unterdrückung. In den Liedern zur Rabab und den Geschichten, die zur Opiumpfeife in den Kaffeehäusern erzählt werden, überleben die Taten und Ideale von Adham, Gabal, Rifaa, Kasim und Arafa, die auszogen, der Gewalt ein Ende zu setzen. Auch Nagib Machfus erlebte das Räderwerk der Gewalt: Nach dem Erscheinen der ersten Folgen in der Zeitung Al Ahram 1959 wurde die Veröffentlichung des Romans unterbunden. Als Nagib Machfus fast dreißig Jahre später mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, sprachen einige islamische Fundamentalisten über den Autor ein Todesurteil aus. "Die Kinder unseres Viertels" sind bis heute in Ägypten nicht erschienen.
"Die Parabel von der ewigen Spirale der Gewalt, vom Segen der Demokratie und von Fluch des Vergessens verpackt Machfus in action pur bis zur letzten Seite." Frankfurter Rundschau
Buchtipp: Der Jakubijân-

Alaa al-
Aus dem Arabischen und mit einem Nachwort von Hartmut Fähndrich. Die Armen wohnen oben, auf dem Dach, in kleinen Kabüffchen, die ursprünglich als Abstellkammern konzipiert waren. In den Stockwerken darunter geht es weniger knapp zu. Dort hat ein durch die Revolution von 1952 teilenteigneter Grundbesitzer sein Büro mitsamt Liebesnest, ein Chefredakteur seine Wohnung, ein Neureicher das Domizil für seine Zweitfrau und viele Ungenannte ihr ganz normales Zuhause. Auf vielfältige Weise verweben sich die Leben der Bewohner. Das Haus wird zum Mikrokosmos für Ägypten.
Alaa al-
Alaa al-
Alaa al-
Buchtipp: Das Sexleben eines Islamisten in Paris

Leïla Marouane -
Eigentlich ist Mohamed gar kein Islamist, sondern ein ganz gewöhnlicher Frömmler, dem eines Tages die Absurdität seines Gott und guten Werken geweihten Lebens aufgeht. Er beschließt, mit vierzig Jahren endlich bei seiner Mutter in Saint-
Die einzige Frau, die sich für ihn interessiert, ist seine Mutter. Die tut alles dafür, ihren "Augenstern", ihren Erstgeborenen, der Höhle des westlichen Löwen zu entreißen und ihn auf den Rechten Weg des Islam zurückzuführen…
Schonungslos und boshaft rechnet Marouane mit der Doppelmoral frommer Männer, fürsorglicher Mütter und republikanischer Freiheiten ab.
Original: La vie sexuelle d'un islamiste à Paris, Albin Michel, 2007, aus dem Französischen übersetzt von Marlene Frucht
Deutsche Erstausgabe, gebunden mit Schutzumschlag, 224 Seiten
Erschienen August 2011
Buchtipp: Der Klang der Fremde

Kim Thúy: Der Klang der Fremde
Die Erfahrung der Flucht aus Vietnam, versteckt in einem kleinen Schiff, zusammen mit 200 anderen Menschen: das ist der Ausgangspunkt für das kleine Buch der vietnamesisch-
Kim Thúy, Der Klang der Fremde
Aus dem Französischen von Andrea Alvermann und Brigitte Große. Kunstmann Verlag, München 2010. 159 Seiten
Buchtipp: Döner, Machos und Migranten

Betül Durmaz: Döner, Machos und Migranten -
Herder Verlag, spektrum, 224 Seiten
Buchtipp: Ich träume deutsch und wache türkisch auf

Nilgün Tasman, "Ich träume deutsch und wache türkisch auf"
Einmal nur an Weihnachten eine Gans mit Knödeln und duftendem Rotkraut essen dürfen wie die Deutschen! Traurig schleicht sich die kleine Nilgün aus der Küche der Nachbarsfamilie Schäufele nach Hause, wo eine gut gemeinte Überraschung auf sie wartet. Aber der Vogel, den die Anne (türkisch für "Mutter") gekauft hat, liegt "zerhackstückt mit Hunderten von Knoblauchzehen" im Ofen: "Eine blöde Türkengans", wie die zornige Tochter findet.
"Als Kind hätte ich mir gewünscht, dass es keine Türken gibt, keine Italiener und auch keine Deutschen", sagte Nilgün Tasman, 1968 in Istanbul geboren, jüngst bei einer Lesung. "Ich träume deutsch" heißen die Kindheitserinnerungen der in Göppingen und Anatolien aufgewachsenen Autorin. "Mädchen werden als Bräute geboren", mit diesem Satz wird sie groß. Doch Nilgün sehnt sich nach Freiheit und sie nimmt sie sich, wo sie kann: das Beste aus dem türkischen und dem deutschen Leben.
Sie kennt die Tradition ihrer Großmutter Babaane und entdeckt zugleich die vielfältigen Möglichkeiten der deutschen Lebensweise. Sie fühlt die Zerrissenheit ihrer Eltern zwischen den beiden Ländern und versöhnt sie. Sie erlebt hautnah, was es heißt, Wurzeln und gleichzeitig Flügel zu haben -
Nilgün Tasman hat es geschafft: Nach dem Realschulabschluss folgt eine Friseurlehre, die Meisterprüfung und später das Studium der Psychologie. Sie lebt mit ihrem Mann, einem, wie sie sagt, "weltoffenen Schwaben" und vier Kindern in Stuttgart.
Herder Verlag, August 2008, 176 Seiten
Buchtipp: Nach Hause schwimmen

Rolf Lappert, "Nach Hause schwimmen"
Wilbur, gerade mal 1,50 Meter groß, ist wirklich kein Glückskind: Seine irische Mutter stirbt bei der Geburt, sein schwedischer Vater macht sich aus dem Staub, und sein erstes Zuhause ist der Brutkasten. Erst als seine Großeltern ihn nach Irland holen, erfährt er, was Heimat ist. Doch das Glück währt nicht lang: Sein bester Freund kommt in die Erziehungsanstalt, und seine Großmutter Orla stirbt bei einem Unfall. Auch wenn er gern so stark wäre wie Bruce Willis: Er ist und bleibt ein Verlierer. Erst die charmante Aimee bringt ihm etwas anderes bei: Wilbur muss lernen zu leben -
Auszeichnungen:
Ein toller, teils skurriler und tragikomischer Entwicklungsroman über einen hinreißend spannenden und großen Menschen.
Deutscher Taschenbuch Verlag, Dezember 2009, 608 Seiten
Buchtipp: Meine weißen Nächte

Lena Gorelik, "Meine weißen Nächte"
In ihrem unglaublich komischen, leise melancholischen Debütroman erzählt die in Deutschland lebende Russin Lena Gorelik von den Irrungen und Wirrungen einer jungen Frau, die eigentlich damit ausgelastet wäre, sich zwischen ihrem Freund und ihrem Ex-
Was tun, wenn man eine sehr emotionale, sehr russische Mutter hat, die mindestens einmal täglich anruft, um sich zu erkundigen, ob man auch genug gegessen habe? Wenn man eine wunderbare, aber schrecklich vergessliche Großmutter hat, die nur in ihrer Sankt Petersburger Vergangenheit lebt?
Als eines Tages ihr Ex-
Mit einer doppelten Identität zu leben, erschöpft sich ganz offensichtlich nicht darin, seinen deutschen Freunden zu erklären, dass Puschkin nicht nur ein Wodka, sondern auch ein Dichter war.
Auszeichnungen:
"Man erhält ein prägnantes Bild von Jugend und Familie in der Fremde, in der man sich bei ein wenig Glück selber erkennt." Neue Zürcher Zeitung
Roman Umschlagillustration: unter Verwendung eines Photos (1999) von Bettina Rheims. © Bettina Rheims 1999, 288 Seiten
Buchtipp: Meine Heimat Europa

Alfred Biolek, Nahuel Lopez, "Meine Heimat Europa"
Begleitet von dem Journalisten Nahuel Lopez besucht Alfred Biolek seine Lieblingsstädte und Orte, die für sein Leben wichtig waren.
Das Hotel "Regina" in Wien zum Beispiel, wo er mit seinen Eltern gewohnt hat, oder das "Banana Café" in Paris, in dem er als junger Mann die Nächte durchfeierte. Überall trifft er auf alte Weggefährten, unterhält sich mit Fremden oder begeistert sich für ein gutes Glas Wein. Der Leser wird zum Reisegefährten eines lebenslustigen Weltenbummlers und leidenschaftlichen Europäers.
"Alfred Bioleks Buch ist ein wunderbares Bekenntnis zu Europa. Seine Notizen nehmen uns mit auf Entdeckungstour durch die europäischen Metropolen. Sie zeigen uns, wie wichtig persönliche Erfahrungen und Begegnungen sind. Offenheit, Neugier, die Freude auf Unerwartetes sind dabei ebenso typisch für ‚Bio' wie seine Fähigkeit, das Erlebte überaus unterhaltsam zu beschreiben.
"Ein lesenswertes Reisetagebuch vom Grandseigneur des Deutschen Fernsehens." (Klaus Wowereit)
Gütersloher Verlagshaus, April 2010, 233 Seiten
Buchtipp: Atemschaukel

Herta Müller, "Atemschaukel"
Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. "Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren -
Herta Müller erhielt 2009 den Literatur Nobelpreis.
Herta Müller, die mit ihren rumäniendeutschen Landsleuten oft hart ins Gericht ging und nicht verhehlte, dass auch viele Sachsen und Schwaben unheilvoll in den Nationalsozialismus verstrickt waren, hat es nun auf sich genommen, denen eine Stimme zu geben, über deren Schicksal so lange und so gründlich geschwiegen wurde. (Süddeutsche Zeitung)
Hanser Verlag 17.08.2009, 304 Seiten
Buchtipp: Das schönste deutsche Wort

Jutta Limbach (Hg.), "Das schönste deutsche Wort"
Pusteblume, Augenstern, Wonneproppen, Kulturbeutel oder trödeln -
In diesem Buch werden die allerschönsten Wörter samt den originellen, poetischen, herzerwärmenden Begründungen ihrer Fürsprecher vorgestellt, -
Die deutsche Sprache zu Gast bei Freunden: Sprachliebhaber aus 112 Ländern, darunter viele bekannte Autoren, schreiben über ihre Lieblingswörter -
Jutta Limbach (Hg.), "Das schönste deutsche Wort: Liebeserklärungen an die deutsche Sprache" HERDER Verlag, Oktober 2006, 160 Seiten
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