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Interview mit Yusuf Pence
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Thema: Das Nachhilfe-
"Die Eltern im türkisch-

Yusuf Pence (33) kam vor 23 Jahren mit seinen Eltern aus der Türkei nach Deutschland. Heute lebt er mit seiner Familie in Heidenheim und engagiert sich in der Kommunalpolitik, im Türkisch-
migmag:
Yusuf Pence: Es ist traurig, was Herr Sarrazin von sich gibt. In bin über das Bildungsniveau eines Vorstands der Deutschen Bundesbank enttäuscht (Thilo Sarrazin trat kurz nach dem Interview von seinem Vorstandsposten zurück/Anm. der Redaktion). Er hat nicht die Bildung, die man sich wünscht.
migmag: Erzeugt die öffentliche Diskussion keine Wut bei Ihnen?
Yusuf Pence: Ich bin froh, dass eine Diskussion angestoßen ist und Migranten zeigen können, welches Potenzial sie besitzen. Herr Sarazzin soll mal Neukölln verlassen und unsere Projekte in Heidenheim oder anderen Städten anschauen.
migmag: Am 18. September beginnt Ihr Migrations-
migmag:
Yusuf Pence: Das Nachhilfe-
migmag:
Yusuf Pence: Die Eltern im türkisch-
migmag:
Yusuf Pence: Viele türkische Eltern haben verstanden, dass die Chancen ihrer Kinder zur Integration in Deutschland steigen, wenn sie Deutsch schreiben und lesen können.


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migmag: Bildungsangebote für Migranten gibt es schon seit vielen Jahren. Deren Besucherzahl ließ oft zu wünschen übrig. Was haben Sie anders gemacht?
Yusuf Pence: Lange Zeit wurde an den Eltern vorbei informiert. Viele Mütter lesen keine Lokal-
migmag:
Yusuf Pence: Deutschland muss verstehen, dass wir dazugehören. Migranten sind nicht dumm. Sehr viele sind hungrig danach, Deutschland mit voranzutreiben.
migmag: Am 8. Oktober spielt die deutsche Fußballnationalmannschaft in der EM-
Yusuf Pence: Das wird schwer. Meine Kinder fiebern für Deutschland, meine Frau interessiert sich nicht für Sport. Und ich, ich hoffe auf ein Unentschieden.
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Maren Becker
Kommentare (1)
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Hasan Cildir, 23. 12. 2010
"Überall in der BRD wird ein längeres gemeinsames Lernen eingeführt -
Wir brauchen eine wohnortnahe Gemeinschaftsschule, als ersten Schritt bis zur 6. Klasse. Dann bis zur 10. Klasse mit dem Realschulabschluss als Regelabschluss, damit alle Schüller eine Chance auf eine Lehrstelle bekommen. Kinder aus Migrantenfamilien brauchen besondere Aufmerksamkeit und Förder-
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